Regeländerungen 2023

Ab 2023 gelten weltweit neue Golfregeln! Wir haben die wichtigsten Änderungen für Sie zusammengefasst:

Bitte beachten Sie, dass es nicht gestattet ist, Texte und Bilder von dieser Webseite zu kopieren. Sie dürfen hingegen auf diese Webseite verlinken oder unseren Regelaushang als PDF verwenden (siehe ganz unten).

 

Handicap (Regel 3)

Bisher war der Spieler für die Anrechnung des korrekten Handicaps verantwortlich. Ein falsches Handicap auf der Scorekarte konnte zur Disqualifikation führen.

Neu liegt die Verantwortung für die Auswertung des Scores und die richtige Anrechnung des Handicaps bei der Spielleitung und nicht mehr beim Spieler.

Gut zu wissen: Es empfiehlt sich dennoch, das Handicap auf der Scorekarte zu kontrollieren, um Unstimmigkeiten zu vermeiden.

 

Beschädigter Schläger (Regel 4)

Bisher durften beschädigte Schläger nur unter bestimmten Umständen während der Runde ersetzt oder repariert werden.

Neu dürfen beschädigte Schläger während der Runde ersetzt oder repariert werden, sofern der Spieler den Schläger nicht mutwillig oder missbräuchlich beschädigt hat.

Gut zu wissen: Beim Ersetzen oder Reparieren beschädigter Schläger muss darauf geachtet werden, dass das Spiel nicht unangemessen verzögert wird.

 

Ball austauschen (Regel 6)

Während des Spielens eines Lochs darf der Ball grundsätzlich nicht ausgetauscht werden (es sei denn, eine Regel erlaube dies, z. B. wenn der Ball beschädigt ist oder Erleichterung genommen wird). Die Strafe für unerlaubtes Austauschen bzw. Ersetzen des Balls betrug bisher 2 Strafschläge.

Neu wurde die Strafe für das unerlaubte Einsetzen eines anderen Balls auf 1 Strafschlag reduziert.

Gut zu wissen: Wird ein Ball gedroppt, darf er stets zuvor gereinigt oder es darf auch ein neuer Ball eingesetzt werden.

 

Droppen auf der Linie zurück (Regeln 14, 16, 17 und 19)

Beim Erleichterungsverfahren, bei dem der Spieler auf der Verlängerung der Linie Loch-Ball bzw. Loch-Kreuzungspunkt (bei einer Penalty Area) zurückgeht, musste bisher innerhalb einer Schlägerlänge, nicht näher zum Loch, gedroppt werden.

Neu muss auf der Linie selbst gedroppt werden. Dabei darf der Ball 1 Schlägerlänge weit in beliebige Richtung rollen, auch näher zum Loch.

Gut zu wissen: Dies betrifft die Regeln „Unspielbarer Ball“, „Ungewöhnliche Platzverhältnisse im Bunker“ und „Penalty Area“.

 

Ruhender Ball durch Wind oder Schwerkraft bewegt (Regel 9)

Wird ein Ball von einem Windstoß bewegt oder bewegt er sich von selbst, muss er grundsätzlich von der neuen Position gespielt werden. Eine Ausnahme gilt auf dem Grün, wenn der Ball zuvor markiert, aufgenommen und zurückgelegt wurde.

Neu gilt eine weitere Ausnahme, wenn der Ball zuvor für ein Regelverfahren aufgenommen wurde: Kommt ein Ball nach Droppen oder Hinlegen erst zur Ruhe und rollt danach in einen anderen Bereich des Platzes (z. B. Bunker oder Penalty Area) oder ins Aus, muss er straflos zurückgelegt werden.

Gut zu wissen: Diese Regel hat eher für die Profitour Bedeutung. Da der Rasen dort sehr kurz gemäht wird, kann es vorkommen, dass ein ruhender Ball wegrollt.

Ball auf Grün durch Insekt abgelenkt (Regel 11)

Bisher galt: Trifft der Ball nach einem Schlag auf dem Grün ein Tier, muss der Schlag straflos wiederholt werden.

Neu gilt dies nicht mehr beim Treffen von Würmern oder Insekten. In diesem Fall zählt der Schlag und der Ball wird weitergespielt, wie er liegt.

Gut zu wissen: Würmer und Insekten gelten als lose hinderliche Naturstoffe und dürfen vor dem Putten von der Spiellinie entfernt werden.

Stableford (Regel 21)

Im Stableford führten einige Strafen zu einem Punktabzug vom Gesamtergebnis.

Neu werden bei sämtlichen Strafen Stablefordpunkte nur noch an jenem Loch abgezogen, an dem gegen die Regel verstoßen wurde.

Gut zu wissen: Wurden an dem betreffenden Loch z. B. null Punkte erzielt, hat die Strafe keinen Einfluss auf das Ergebnis.

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Regelaushang

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